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Garnelen, Krebse, Schnecken

DIE ZWERGGARNELE IM PORTRÄT

Zwerggarnelen gehören zu der Gattung der Crustaceen; den Krebstieren. Die mehr als 52.000 Arten der Crustaceen bilden innerhalb der zu den Insekten gehörenden Gliederfüßern einen eigenen Stamm. Nach der Systematik im Tierreich gehören Zwerggarnelen zu den Wirbellosen, wie vielzellige Tiere ohne Wirbelsäule auch genannt werden.

Von aquaristischem Interesse sind Garnelen, die in Salz- oder Süßwasser gehalten werden können. Als Halter und Züchter beschränke ich mich auf Süßwassergarnelen der Gattung Atyidae, die mit ihren mehr als 140 Arten (auch davon benötigen einige Arten Salz- oder Brackwasser) abwechslungsreich und faszinierend sind. Ein Großteil dieser Süßwassergarnelen stammt aus tropischen Gewässern, wobei insbesondere Länder wie Japan oder China mit zahlreichen Wildformen und Züchtungen Aufmerksamkeit erregen.

Zu den artenreichsten Gattungen gehören die Zwerggarnelen der Caridina- und der Neocaridina-Gattung. Als kleinwüchsige Zwerggarnelen bestechen diese Tiere insbesondere durch Artenvielfalt, Farbenpracht und nicht zuletzt durch ein bemerkenswertes Sozialverhalten. Auch diese beide Gattungen werden in unzählige einzelne Gruppen untergliedert. Zu den bekanntesten und beliebtesten Zwerggarnelen, die im Aquarium gehalten werden können, gehören beispielsweise Bienengarnelen (Bees/Taiwaner), Hummelgarnelen, Tigergarnelen, Sakuras, Amanos oder Rückenstrichgarnelen.

SCHNECKEN

Schnecken gehören in jedes Aquarium, und ich rede jetzt nicht von Blasenschnecken!

Algenbewuchs und unschöne grüne Punkte sollten kein Aquarium "zieren".

Daher ist ein sinnvoller Schneckenbesatz absolut empfehlenswert. Es werden oft Ancistrus oder Otocinclus gegen Algen im Aquarium empfohlen, allerdings bringen diese Gesellen immer den Nachteil mit, dass sie leider sehr gerne auch die Pflanzen ruinieren. Einige Arten von Welsen schaffen es innerhalb von einer Nacht die schönste Amazonas-Schwertpflanze in eine Gitterpflanze zu verwandeln. Diese unschöne Eigenschaft ist bei den Schnecken höchst selten der Fall. Gerade die Anthrazith-Napfschnecke und die Geweihschnecken sind die absoluten Vielfraße unter den Schnecken. Was die kleinen Gesellen so allles an Algen vertilgen können ist unfassbar. Hinzu kommt noch, dass sich die Napf- Geweih- und Rennschnecken im Aquarium nicht vermehren. Die jungen Larven benötigen Brackwasser zur Entwicklung. Also muß man keine Schneckenplage im Aquarium befürchten.

Krebse

Bei der Haltung von Krebsen im Aquarium kommt es auf die gewünschte Krebs-Art und ihre charakteristischen Eigenschaften an, was Aquariengröße, Ansprüche, Vergesellschaftung und Futter anbelangt. Ich möchte zunächst nicht näher auf die Haltung einzelner Arten eingehen, sondern eher dem aquaristischen Laien einen pauschalen Überblick verschaffen, Krebse artgerecht und naturnah zu pflegen.

Auf was ich jedoch immer gerne zu Anfang hinweise, ist auf Hygiene im Umgang mit Wirbellosen generell. Bevor die Hände im Aquarium arbeiten, müssen sie vernünftig gewaschen werden. Schon Rückstände von Hautcremes und Seife können Garnelen und Krebse umbringen!

Noch wichtiger ist es, auf Ungeziefer-Vernichtungsmittel jeglicher Art zu verzichten. Ein Sprühstoß Insektizid, Fliegen-Stopp und wie das Zeugs noch so genannt wird kann eine komplette Zuchtanlage ruinieren; ein Alptraum! Das Gift gelangt durch die Luft (insbesondere bei luftbetriebenen Filteranlagen) unmittelbar in das Wasser und tötet alle Tiere; weshalb zwingend einfach zur Fliegenklatsche gegriffen werden sollte!

Das Krebs-Aquarium sollte immer über eine stabile Abdeckung verfügen. Krebse sind wahre Ausbrecher-Könige, die auch eine Zeit lang ohne Wasser auskommen. Allerdings verstauben und verschmutzen die Tiere außerhalb des Beckens sehr schnell. Sofern also ein Ausbrecher noch lebend aufgefunden wird, sollte er vorsichtig insbesondere im Kiemenbereich gesäubert werden. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich das Tier danach in eine Schale mit etwas Wasser (nicht ganz bedecken) gesetzt habe. Erst nach und nach kann dann vorsichtig Wasser zugefügt werden, bis sich der Krebs vollständig akklimatisiert hat und in sein Aquarium zurückgesetzt werden kann.

Die Einrichtung

Krebse sind richtige Charakter-Tiere! Sie verstecken sich gerne und häufig, weshalb sie gerne Aquarien mit Höhlen, Steinen, Wurzeln und Laub bewohnen. Die Höhlen sollten optimaler Weise vorne und hinten offen sein, damit die Tiere im Falle eines Übergriffs (denkt an den Butterkrebs – siehe Häutung!) nach hinten flüchten können.

Pflanzen sind immer so eine Sache im Krebs-Aquarium! Zwergflusskrebse wie CPOs oder Texanus mögen Pflanzen und klettern sehr gern darin herum. Etwas größere Exemplare wie Clarkiis und Konsorten haben Pflanzen jedoch zum Fressen gern oder lieben es, selbst als Landschaftsgärtner tätig zu werden. Hier gilt aber auch, „Ausnahmen bestätigen die Regel“! Ich habe schon gehört (leider nicht erlebt), dass auch größere Exemplare die Pflanzen vollkommen in Ruhe lassen.

Gleiches gilt für die Vergesellschaftung von Krebsen. Was bei dem einen funktioniert, kann bei dem anderen komplett nach hinten losgehen! Meine großen Krebse leben friedlich mit Garnelen, Schnecken und Fischen zusammen, ohne dass ich hier nennenswerte Zwischenfälle erlebt habe. Oftmals wird mir aber auch berichtet, dass Garnelen oder kleinere Fische durchaus schon im Krebs-Magen gelandet sind oder Flossen gekürzt wurden. Hier ist also Vorsicht geboten!