Wasser Tipps

Die Zucht von Red Bee, Black Bee, Shadow Bee und Co gelingt meist nur in sehr salzarmen Wasser mit einem geringen elektrischen Leitwert. Ich züchte die Bee’s bei einem Leitwert von etwa 250µ/S.

Dies erreiche ich, indem ich mein Ausgangswasser durch eine Umkehrosmose-Anlage filtere.

Anschließend salze ich das dort gefilterte Wasser mit Salzen von Salty Bee wieder auf, und kontrolliere diesen mit einem Leitwert-Messgerät. Bitte nicht mit Leitungswasser verschneiden! Denn dann kippt man den ganzen Mist, den eine Umkehrosmose-Anlage auch mit rausfiltert, wieder rein! Mit dem Salz gebe ich nur das mit in das Wasser, was die Tiere auch wirklich brauchen.

Die meisten Aquarianer halten Ihre Garnelen auf „normalem“ Leitungswasser!

Richtig so, denn Haltung und Zucht sind zwei unterschiedliche Dinge.

Alle Neocaridina Arten die ich züchte, stehen und vermehren sich in meinem „normalen“ Leitungswasser, mit Werten von ca. 15° GH, 10° KH und einem Leitwert von 600µ/S.

Auch die Bienen Garnelen gewöhne ich vor Abgabe an diese Wasserparameter an. Das hat den Grund, dass Sie die Tiere nicht erst langsam an härteres Wasser gewöhnen müssen.

Denn eine plötzliche Umstellung hat oftmals fatale Folgen! Jeder im Wasser lebende Organismus hat größte Probleme bei einer Umstellung von mehr als 150 µ/S pro Tag. Bei unseren kleinen Freunden zeigt sich erst meistens eine Reaktion auf solch eine krasse Umstellung nach etwa 3-4 Wochen mit starken Ausfällen.
Falls Sie mit sehr weichem Wasser arbeiten, geben Sie mir bitte Bescheid, damit die Tiere sich nicht zwei Mal umgewöhnen müssen.



Wasserwechsel:
Ich empfehle wöchentlich bis zu 50% zu wechseln, damit kann man eine "Altwasseraquaristik" vermeiden und hat dauerhaft ein stabiles unbelastetes Aquarienwasser.
Im Gegensatz zu Fischen, denen hohe Nitrit-Werte wirklich schaden können, haben unsere Garnelen keine Probleme mit dem Nitrit. Allerdings haben die Garnelen echte Schwierigkeiten mit Nitrat! Werte ab 35 mg/l können schon schädlich sein. Daher sollte auch der Nitrat-Wert regelmäßig überprüft werden. 
Jedoch sollte auch immer das Ausgangswasser kontrolliert werden. Was nützt es einen Teilwasserwechsel zu machen, wenn schon im Ausgangswasser erhöhte Werte nachweisbar sind? Wenn erhöhte Werte schon im Ausgangswasser sind, kann ich mit einer Umkehr-Osmose-Anlage simpel und einfach bestes Aquarienwasser herstellen.

 

Filterungmedien:

Immer wieder ein Thema:

 Auswaschen oder austauschen?

  • Grundsätzlich sind Filtermatten auswaschbar, aber viele Eiweißstoffe lassen sich auch bei gründlichem Auswaschen nicht aus den gebrauchten Filtermedien entfernen. Erst ein "Einlegen" in 30 %iges Wasserstoffperoxid (H2O2) würde zu einer organischen Reinigung führen.
  • Das zweite Problem sind pathogene Keime, die sich in schmutzigem Filtermaterial rasant vermehren. Daher raten Fachleute auf Grund aktueller Forschungsergebnisse zum Thema Keimdichte in Aquarien zu einer häufigeren Filtereinigung und zum Erneuern von Filterwatte und Filtermatten.
  • Daher empfehle ich die Filtermedien mindstens alle 8 Wochen zu reinigen!